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Irgendwann waren Sie auf einmal da. Die sozialen Netzwerke wie Xing, StudiVZ und seine Ableger, Azubister, Wer-kennt-Wen und das größte Netzwerk: Facebook.
Es dauert noch nicht einmal so lange bis erste Pannen auftauchten, Datenschutzbedenken laut wurden und selbst einigermaßen bekannte Politiker medienwirksam aus Facebook austraten.
Bei den Austritten der letzten Wochen und Monate, mag man gerne sich zu dem Gedanken verleiten lassen, dass die Nutzeranzahl gar zurückgeht – doch ganz im Gegenteil.

Zwar stagnierte in den letzten Wochen die Facebook-Nutzerzahl – allerdings tat sie das bei einer Nutzerzahl von etwa ~490 Millionen (laut Compass-Heading). Dagegen steigen die Nutzerzahlen bei Twitter und Stayfriends während “Wer-kennt-Wen” und die VZ-Netze von Holtzbrinck Nutzer verlieren. Es ist also Bewegung im Markt.
Wer von den wechselwilligen Nutzern profitiert ist dabei noch nicht abzusehen. Doch der Trend über die letzten Monate zeigt folgendes: Facebook und auch andere internationale Dienste wie Twitter werden ihren Anteil ausbauen können – regionale Netzwerke werden eher Anteile verlieren, auch wenn sich durch spezialisierte Dienste sicherlich hier und da noch Nutzer gewinnen lassen.

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