Stromsparen ist inzwischen auch in den populären Medien angekommen, so gibt es unter anderem kWh-Preis eine Blogparade zum Thema Stromsparen, Stromfresser & Co. Hier kommt meine kleine Beteiligung an dem “Projekt”:
Mein persönlicher Strom-Spar Tipp: Noch vorhandene Glühbirnen kann man direkt durch LED-Lampen ersetzen. So spare ich auch die Stromkosten in meiner Wohnung in Bayern.
Eigentlich gibt es sie ja schon länger die LED Lampen, doch erst seit wenigen Jahren werden sie auf breiter Front in den beliebten E14 und E27er Fassungen angeboten. Jetzt wird sicherlich argumentiert werden, dass LED-Lampen ein “unangenehmes” Licht haben, recht teuer sind und nicht immer die gewünschte Leuchtstärke bringen. Das ist zwar zum Teil richtig – aber nur zum Teil. LEDs gibt es sowohl in Warm-Weiß als auch verschiedenen “kalten” Varianten. Wenn auf der Packung nichts steht handelt es sich meist um LED-Lampen mit einem recht kalten Farbton. Warm-Weiß ist meistens auf der Packung auch mit einem Kelvin-Wert (d.h. Farbtemperatur) angegeben, meist lautet eine solche Bezeichnung dann schlicht “2700-3300K”. Damit kann man einigermaßen sicher gehen zumindest eine Lampe mit passablen Farbton zu erwischen. Wer auf Nummer sicher gehen will, sollte sich zuerst Testberichte zu den LED Lampen des jeweiligen Herstellers durchlesen. Auch die Stiftung Warentest hat in der Vergangenheit bereits einige LED-Lampen getestet.
Ein Umstieg lohnt sich manchmal auch von einfachen Energiesparlampen (ESL) – da diese in geringen Mengen Quecksilber enthalten – sollte man sie meiner Meinung nach aus Zimmern von kleineren und stürmischen Kindern entfernen. Denn wenn die Energiesparlampe zerbricht ist das Kind dem Quecksilber ausgesetzt – das sollte nicht passieren. Wenn doch hilft nur noch gründlichstes Lüften – die Reste der zerbrochenen Energie-Sparlampe gehören dennoch nicht in den Hausmüll sondern zum lokalen Wertstoffhof. Vermeiden kann man solch ein Fiasko durch LED-Lampen – diese enthalten kein giftiges Quecksilber – sondern in erster Linie eine Menge Elektrik. Ein weiterer Vorteil von LEDs ist zudem die geringe Hitzeentwicklung. Außerdem ist bei einer LED die volle Leuchtstärke quasi sofort da, eine herkömmliche Energiesparlampe braucht ihre Zeit um ihre volle Helligkeit zu entwickeln.
Hier eine kurze Übersicht.
Vorteile von LEDs:
- Sehr geringer Stromverbrauch
- Kein Quecksilber
- Nur eingeschränkte Hitzeentwicklung
- Kinder-Zimmer geeignet
- Direkt hell
Nachteile
- Noch nicht überall dauerhaft erhältlich
- Hochwertige LED-Lampen sind vergleichsweise teuer
- Farbtemperatur vor Kauf nicht immer ersichtlich
Einsatzzwecke
- Orte in denen die Helligkeit sofort benötigt wird und die Farbtemperatur nicht die primäre Rolle spielt, etwa Flure und Gäste-WC
- Orte in denen das Licht sehr lange benötigt wird, etwa private Arbeitsräume
Weitere Informationen zur Blogparade gibt es beim Initiator-Blog selbst.
Als Nachtrag, hier die Beiträge der Aktion, die ich bisher als besonders lesenswert empfunden habe:
- Konstantin mit einer Auflistung der größten Stromfresser
- iPhone im Dauer-Steckdosen-Einsatz
- Persönliche Spartipps vom Sabo (tage) buch
- Stromverbrauch vom Waffelbacken
- Beispiel-Rechnungen bei Nicht Spurlos
- Energie-Klassen beachten
- Energie allgemein
Daneben gab es noch einige weitere Beiträge.
Scotty schrieb am 11. April 2011 @ 16:17
Nutzt du denn solche LED Lampen aktiv? Wenn ja, welche? Wie viel Strom verbrauchen die und so weiter und so weiter ….