2007 führten viele Universitäten auf breiter Front wieder Studiengebühren ein. „Wieder“, weil es in den 60er-Jahren sogenannte Hörergelder gab. Doch über dreißig Jahre wurde an öffentlichen Universitäten keine allgemeinen Studiengebühren mehr erhoben. Zuletzt hatten Studenten in den späten 60ern noch Studiengebühren zahlen müssen, bis in den 70er-Jahren dann die Hörergelder aufgrund einiger Proteste abgeschafft. Das passte auch in die Zeit, in der Sozialleistungen recht großzügig ausgebaut wurden. Für die Studenten waren von da an nur noch Semesterbeiträge zu zahlen, die meist ohnehin aus einem Semesterticket für den öffentlichen Nahverkehr zu vergleichsweise moderaten Preisen und ein paar anderen kleine Schmankerln enthielten.
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