
60 Jahre nach Keynes – sollte man dazu gelernt haben. Foto: MathieuViennet – Fotolia.com
Die Wirtschaftsleistung nimmt ab. Rapide und in selten dargebotener, weltweiter Erscheinung. So lassen die prognostizierten BIP-Veränderungen für das Jahr 2009 von Eurostat nichts gutes ahnen. Seltene Einigkeit beim Defizitwachstum. Island, Lettland, Litauen, Estland werden voraussichtlich mehr als 10% ihres Brutto-Inland-Produktes einbüßen. Selbst für 2010 sehen die Prognosen für die genannten Staaten alles andere als rosig aus – zwar schrumpft die Wirtschaft nicht mehr so stark – aber sie schrumpft. Nun ist es mit Prognosen so eine Sache – so weigert sich das DIW eine Prognose für 2010 herauszugeben.
Sicher: Prognosen sind keine realen Zahlen, sie sind Vermutungen. Ob diese Vermutungen eintreffen ist selbstverständlich fraglich, doch auch wenn sich letztlich herausstellt das die Daten nicht ganz stimmen, so orientieren wir uns doch an ihnen. Steuereinnahmen werden abgeschätzt, Produktionskapazitäten vielleicht sogar entsprechend angepasst.
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