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		<title>Stromsparen mit LED-Lampen</title>
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		<pubDate>Tue, 05 Apr 2011 21:58:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>F. Wackermann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Umwelt]]></category>

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		<description><![CDATA[Stromsparen ist inzwischen auch in den popul&#228;ren Medien angekommen, so gibt es unter anderem kWh-Preis eine Blogparade zum Thema Stromsparen, Stromfresser &#038; Co. Hier kommt meine kleine Beteiligung an dem &#8220;Projekt&#8221;: Mein pers&#246;nlicher Strom-Spar Tipp: Noch vorhandene Gl&#252;hbirnen kann man direkt durch LED-Lampen ersetzen. So spare ich auch die Stromkosten in meiner Wohnung in Bayern. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Stromsparen ist inzwischen auch in den popul&#228;ren Medien angekommen, so gibt es unter anderem <a href="http://www.kwh-preis.de/aktion-energie-sparen">kWh-Preis</a> eine Blogparade zum Thema Stromsparen, Stromfresser &#038; Co. Hier kommt meine kleine Beteiligung an dem &#8220;Projekt&#8221;:</p>
<p><strong>Mein pers&#246;nlicher Strom-Spar Tipp: Noch vorhandene Gl&#252;hbirnen kann man direkt durch LED-Lampen ersetzen. So spare ich auch die Stromkosten in meiner <a href="http://www.immobilienscout24.de/immobiliensuche/mietwohnungen-vermieten/bayern.htm">Wohnung in Bayern</a>.</strong><br />
Eigentlich gibt es sie ja schon l&#228;nger die LED Lampen, doch erst seit wenigen Jahren werden sie auf breiter Front in den beliebten E14 und E27er Fassungen angeboten. Jetzt wird sicherlich argumentiert werden, dass LED-Lampen ein &#8220;unangenehmes&#8221; Licht haben, recht teuer sind und nicht immer die gew&#252;nschte Leuchtst&#228;rke bringen. Das ist zwar zum Teil richtig &#8211; aber nur zum Teil. LEDs gibt es sowohl in Warm-Wei&#223; als auch verschiedenen &#8220;kalten&#8221; Varianten. Wenn auf der Packung nichts steht handelt es sich meist um LED-Lampen mit einem recht kalten Farbton. Warm-Wei&#223; ist meistens auf der Packung auch mit einem Kelvin-Wert (d.h. Farbtemperatur) angegeben, meist lautet eine solche Bezeichnung dann schlicht &#8220;2700-3300K&#8221;. Damit kann man einigerma&#223;en sicher gehen zumindest eine Lampe mit passablen Farbton zu erwischen. Wer auf Nummer sicher gehen will, sollte sich zuerst Testberichte zu den LED Lampen des jeweiligen Herstellers durchlesen. Auch die Stiftung Warentest hat in der Vergangenheit bereits einige LED-Lampen getestet.<span id="more-102"></span><br />
Ein Umstieg lohnt sich manchmal auch von einfachen Energiesparlampen (ESL) &#8211; da diese in geringen Mengen Quecksilber enthalten &#8211; sollte man sie meiner Meinung nach aus Zimmern von kleineren und st&#252;rmischen Kindern entfernen. Denn wenn die Energiesparlampe zerbricht ist das Kind dem Quecksilber ausgesetzt &#8211; das sollte nicht passieren. Wenn doch hilft nur noch gr&#252;ndlichstes L&#252;ften &#8211; die Reste der zerbrochenen Energie-Sparlampe geh&#246;ren dennoch nicht in den Hausm&#252;ll sondern zum lokalen Wertstoffhof. Vermeiden kann man solch ein Fiasko durch LED-Lampen &#8211; diese enthalten kein giftiges Quecksilber &#8211; sondern in erster Linie eine Menge Elektrik. Ein weiterer Vorteil von LEDs ist zudem die geringe Hitzeentwicklung. Au&#223;erdem ist bei einer LED die volle Leuchtst&#228;rke quasi sofort da, eine herk&#246;mmliche Energiesparlampe braucht ihre Zeit um ihre volle Helligkeit zu entwickeln.</p>
<p>Hier eine kurze &#220;bersicht.</p>
<p>Vorteile von LEDs:</p>
<ul>
<li>Sehr geringer Stromverbrauch</li>
<li>Kein Quecksilber</li>
<li>Nur eingeschr&#228;nkte Hitzeentwicklung</li>
<li>Kinder-Zimmer geeignet</li>
<li>Direkt hell</li>
</ul>
<p>Nachteile
<ul>
<li>Noch nicht &#252;berall dauerhaft erh&#228;ltlich</li>
<li>Hochwertige LED-Lampen sind vergleichsweise teuer</li>
<li>Farbtemperatur vor Kauf nicht immer ersichtlich</li>
</ul>
<p>Einsatzzwecke</p>
<ul>
<li>Orte in denen die Helligkeit sofort ben&#246;tigt wird und die Farbtemperatur nicht die prim&#228;re Rolle spielt, etwa Flure und G&#228;ste-WC</li>
<li>Orte in denen das Licht sehr lange ben&#246;tigt wird, etwa private Arbeitsr&#228;ume</li>
</ul>
<p>Weitere Informationen zur Blogparade gibt es beim <a href="http://www.kwh-preis.de/aktion-energie-sparen">Initiator-Blog selbst</a>.<br />
Als Nachtrag, hier die Beitr&#228;ge der Aktion, die ich bisher als besonders lesenswert empfunden habe:</p>
<ul>
<li>Konstantin mit einer <a href="http://infos.vieletarife.de/haushalt-technik/strom/haushaltsgeraete-mit-hohem-stromverbrauch-blogparade">Auflistung der gr&#246;&#223;ten Stromfresser</a></li>
<li><a href="http://www.steilstoff.de/der-steilstoff-stromfresser/">iPhone im Dauer-Steckdosen-Einsatz</a></li>
<li><a href="http://www.sabotagebuch.de/wordpress/2011/03/28/energiesparen/">Pers&#246;nliche Spartipps</a> vom Sabo (tage) buch</li>
<li><a href="http://geizabc.blogspot.com/2011/04/soviel-strom-kosten-6-waffeln.html">Stromverbrauch vom Waffelbacken</a></li>
<li><a href="http://www.nicht-spurlos.de/energiesparen-im-haushalt-nicht-ueberall-einfach/2972/">Beispiel-Rechnungen bei Nicht Spurlos</a></li>
<li><a href="http://furniture-blog.de/2011/03/18/umweltbewusst-einrichten-energie-sparen-durch-die-richtige-technik/">Energie-Klassen beachten</a></li>
<li><a href="http://www.sie-web.de/blog-parade-blog-aktionen/blog-aktion-energie-sparen-sieweb-macht-mit/">Energie allgemein</a></li>
</ul>
<p>Daneben gab es noch einige weitere Beitr&#228;ge.</p>
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		<title>Der Kampf der Social-Networks</title>
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		<pubDate>Mon, 21 Jun 2010 16:41:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>F. Wackermann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>

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		<description><![CDATA[Foto: rmarinello &#8211; Fotolia.com Irgendwann waren Sie auf einmal da. Die sozialen Netzwerke wie Xing, StudiVZ und seine Ableger, Azubister, Wer-kennt-Wen und das gr&#246;&#223;te Netzwerk: Facebook. Es dauert noch nicht einmal so lange bis erste Pannen auftauchten, Datenschutzbedenken laut wurden und selbst einigerma&#223;en bekannte Politiker medienwirksam aus Facebook austraten. Bei den Austritten der letzten Wochen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.future-now.eu/wp-content/uploads/2010/06/Fotolia_16180084_XS.jpg"><img src="http://www.future-now.eu/wp-content/uploads/2010/06/Fotolia_16180084_XS.jpg" alt="" title="social networking" width="376" height="319" class="aligncenter size-full wp-image-98" /></a><br />
Foto: <a href="http://de.fotolia.com/id/16180084" title="" alt="" rel="nofollow">rmarinello</a> &#8211; Fotolia.com</p>
<p>Irgendwann waren Sie auf einmal da. Die sozialen Netzwerke wie Xing, StudiVZ und seine Ableger, Azubister, Wer-kennt-Wen und das gr&#246;&#223;te Netzwerk: Facebook.<br />
Es dauert noch nicht einmal so lange bis erste Pannen auftauchten, Datenschutzbedenken laut wurden und selbst einigerma&#223;en bekannte Politiker <a href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/Aigner-meldet-sich-bei-Facebook-ab-1015067.html">medienwirksam aus Facebook</a> austraten.<br />
Bei den Austritten der letzten Wochen und Monate, mag man gerne sich zu dem Gedanken verleiten lassen, dass die Nutzeranzahl gar zur&#252;ckgeht &#8211; doch ganz im Gegenteil.</p>
<p>Zwar stagnierte in den letzten Wochen die Facebook-Nutzerzahl &#8211; allerdings tat sie das bei einer Nutzerzahl von etwa ~490 Millionen (laut <a href="http://www.compass-heading.de/cms/nutzerzahlen-sozialer-netzwerke-im-april-2010/">Compass-Heading</a>). Dagegen steigen die Nutzerzahlen bei Twitter und Stayfriends w&#228;hrend &#8220;Wer-kennt-Wen&#8221; und die VZ-Netze von Holtzbrinck Nutzer verlieren. Es ist also Bewegung im Markt.<br />
Wer von den wechselwilligen Nutzern profitiert ist dabei noch nicht abzusehen. Doch der Trend &#252;ber die letzten Monate zeigt folgendes: Facebook und auch andere internationale Dienste wie Twitter werden ihren Anteil ausbauen k&#246;nnen &#8211; regionale Netzwerke werden eher Anteile verlieren, auch wenn sich durch spezialisierte Dienste sicherlich hier und da noch Nutzer gewinnen lassen.</p>
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		<title>Europawahl 2009 &#8211; Wenig Beteiligung</title>
		<link>http://www.future-now.eu/2009/europawahl-2009-wenig-beteiligung/</link>
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		<pubDate>Mon, 08 Jun 2009 18:55:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>F. Wackermann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Europa]]></category>

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		<description><![CDATA[Wenig Beteiligung trotz zunehmendem Einfluss des EU-Parlaments? Foto: elza &#8211; Fotolia.com Die Wahlbeteiligung sank in den letzten Jahren und Jahrzehnten bei der Europawahl fast kontinuierlich. W&#228;hrend zur ersten Europawahl am 10.06.1979 noch 65,7% aller Wahlberechtigten noch ihre Stimme abgaben, so sank der Wert bei diese Eropawahl den Daten des Bundeswahlleiters zufolge in den Jahren 1979 [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.future-now.eu/wp-content/uploads/2009/05/fotolia_13702676_xs.jpg" alt="Europawahlen" title="Europawahlen" width="346" height="346" class="aligncenter size-full wp-image-72" /><br />
Wenig Beteiligung trotz zunehmendem Einfluss des EU-Parlaments? <em>Foto: <a href="http://de.fotolia.com/id/13702676" title="" alt="">elza</a> &#8211; Fotolia.com </em></p>
<p>Die Wahlbeteiligung sank in den letzten Jahren und Jahrzehnten bei der Europawahl fast kontinuierlich. W&#228;hrend zur ersten Europawahl am 10.06.1979 noch 65,7% aller Wahlberechtigten noch ihre Stimme abgaben, so sank der Wert bei diese Eropawahl den Daten des Bundeswahlleiters zufolge in den Jahren 1979 bis 2004.<span id="more-88"></span> 2004 erreichte die Wahlbeteiligung mit 43% einen historischen Tiefstand, 2009 ist ein minimaler Zuwachs von 40,3% zu verzeichnen. Die Beteiligung scheint sich in Deutschland f&#252;r die Europawahl mit etwa 43% stabilisiert zu haben. Damit liegt Deutschland im EU-weiten Trend, denn durchschnittlich beteiligten sich nur 42.94 % aller Wahlberechtigten.</p>
<p>In Deutschland wichen diesmal die Prognosen <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Europawahl_in_Deutschland_2009#Umfragen">diverser Umfrageinstitute</a> erheblich von dem tats&#228;chlichen (allerdings noch vorl&#228;ufigen) Ergebnis ab. So wurden der SPD in den Prognosen deutlich mehr Stimmen zugestanden, als sie letztlich erhielt. Doch auch in anderen EU-Nationen erhielten die sozialdemokratischen Parteien <a href="http://www.elections2009-results.eu/de/index_de.html">weniger Zuspruch</a> als in den Jahren zuvor. Insgesamt verloren die gro&#223;en, im Europ&#228;ischen Parlament etablierten Parteien-Gruppierungen. </p>
<p><em>EPP-ED: Fraktion der Europ&#228;ischen Volkspartei und europ&#228;ischer Demokraten</em><br />
Voraussichtlich eine minimaler Verlust, die EPP-ED verliert einen Prozentpunkt. Bleibt jedoch mit weitem Abstand die gr&#246;&#223;te &#8220;Fraktionsbildung&#8221; im Europ&#228;ischen Parlament.<br />
<em><br />
PES: Sozialdemokratische Fraktion im Europ&#228;ischen Parlament</em><br />
Die Sozialdemokratische Fraktion ist der deutlichste Verlierer der Europawahl 2009. Von 27,6% f&#228;llt die PES auf 21,9% aller Sitze im Parlament.</p>
<p><em>GREENS/ EFA : Fraktion der Gr&#252;nen/Freie Europ&#228;ische Allianz</em><br />
Die Fraktion der Gr&#252;nen-Parteien in Europa kann den st&#228;rksten Zuwachs der etablierten Fraktionen verbuchen. Von 5,5% steigerte sich die EFA auf 7,7%.</p>
<p>W&#228;hrend alle sonstigen Fraktionen in der Europawahl einen geringeren Stimmenanteil zu verzeichnen hatten, konnten sich verschiedene kleinere Parteien als einzige neben der EFA &#252;ber mehr Stimmen freuen.</p>
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		</item>
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		<title>Krankes Gesundheitssystem</title>
		<link>http://www.future-now.eu/2009/krankes-gesundheitssystem/</link>
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		<pubDate>Sun, 31 May 2009 17:59:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>F. Wackermann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>

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		<description><![CDATA[Alles in Ordnung mit dem Gesundheitssystem? Foto: Birgit Reitz-Hofmann &#8211; Fotolia.com Die Statistiken sind beeindruckend. Fast 253 Milliarden Euro wurden bereits im Jahr 2007 f&#252;r das Gesundheitswesen laut dem Statistischen Bundesamt ausgegeben. Das entspr&#228;che etwa 3.000 Euro je Bundesb&#252;rger. Neuere Zahlen zum Gesundheitssystem in Deutschland liegen noch nicht vor – die Ausgaben stiegen in den [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.future-now.eu/wp-content/uploads/2009/05/fotolia_7481449_xs.jpg" alt="Stethoskop an der Versichertenkarte" title="Stethoskop an der Versichertenkarte" width="424" height="283" class="aligncenter size-full wp-image-83" /> <br /> Alles in Ordnung mit dem Gesundheitssystem? <em>Foto: <a href="http://de.fotolia.com/id/7481449" title="" alt="">Birgit Reitz-Hofmann</a> &#8211; Fotolia.com</em></p>
<p>Die Statistiken sind beeindruckend. Fast 253 Milliarden Euro wurden bereits im Jahr 2007 f&#252;r das Gesundheitswesen laut dem <a href="http://www.destatis.de/">Statistischen Bundesamt</a> ausgegeben. Das entspr&#228;che etwa 3.000 Euro je Bundesb&#252;rger. Neuere Zahlen zum Gesundheitssystem in Deutschland liegen noch nicht vor – die Ausgaben stiegen in den vergangenen Jahren und Jahrzehnten jedoch (absolut gemessen) tendenziell eher &#8211; als das sie sanken. Ein kleiner Trost – proportional zum BIP blieben die Ausgaben f&#252;r das Gesundheitssystem einigerma&#223;en stabil – seit Mitte der Neunziger pendelt der Wert <a href="http://www.destatis.de/jetspeed/portal/cms/Sites/destatis/Internet/DE/Grafiken/Gesundheit/Diagramme/AnteilBIP,templateId=renderPrint.psml">zwischen 10 und 11 Prozent des Brutto-Inland-Produkts</a>.<span id="more-81"></span></p>
<p>Dennoch: Zufrieden scheint niemand so recht mit dem Gesundheitssystem zu sein und Einige sagen sogar <a href="http://www.focus.de/politik/weitere-meldungen/gesundheitssystem-hoppe-am-rande-des-kollapses_aid_401052.html">einen Kollaps voraus</a>. Gerade im medizinischen Umfeld wird die Meinung vertreten, das Gesundheit mehr Geld wert w&#228;re. Dabei gibt es au&#223;er Deutschland <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Gesundheitssystem#Internationaler_Vergleich_der_Gesundheitsausgaben">kaum Nationen die mehr</a> – pro Kopf berechnet &#8211; f&#252;r das Gesundheitssystem  aufwenden.<br />
Nur in den USA, Norwegen, Schweiz, Luxemburg und Kanada wird deutlich mehr als in hierzulande ausgegeben. Wie erfolgreich die einzelnen Nationen mit ihrem jeweiligen System sind, ist schwer bis nahezu unm&#246;glich zu bewerten und so verwundert es auch kaum, dass bisher Versuche einzelne Gesundheitssysteme zu vergleichen rar sind. So gibt es zwar von der WHO einen Report zu den Gesundheitssystemen der 191 Mitgliedsstaaten – <a href="http://www.aerzteblatt.de/v4/archiv/artikel.asp?id=24128">dieser ist jedoch alles andere als unumstritten</a>.</p>
<p>Interessant an dem WHO-Ranking der Gesundheitssysteme ist jedoch, das gerade Staaten die verh&#228;ltnism&#228;&#223;ig wenig in ihr Gesundheitssystem investieren recht gut abschneiden k&#246;nnen. So belegte zwar Frankreich den ersten Platz – &#252;berraschenderweise gelang es allerdings Italien mit deutlich geringeren Ausgaben den zweiten Platz zu belegen.</p>
<p>Mehr Ausgaben f&#252;r das Gesundheitssystem m&#252;ssen nicht zwangsweise auch eine bessere Versorgung zur Folge haben. Zu w&#252;nschen w&#228;re es allerdings.</p>
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		<title>Schuldenabbau nach der Krise</title>
		<link>http://www.future-now.eu/2009/schuldenabbau-wirtschaft-krise/</link>
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		<pubDate>Thu, 14 May 2009 15:53:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>F. Wackermann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[60 Jahre nach Keynes &#8211; sollte man dazu gelernt haben. Foto: MathieuViennet &#8211; Fotolia.com Die Wirtschaftsleistung nimmt ab. Rapide und in selten dargebotener, weltweiter Erscheinung. So lassen die prognostizierten BIP-Ver&#228;nderungen f&#252;r das Jahr 2009 von Eurostat nichts gutes ahnen. Seltene Einigkeit beim Defizitwachstum. Island, Lettland, Litauen, Estland werden voraussichtlich mehr als 10% ihres Brutto-Inland-Produktes einb&#252;&#223;en. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.future-now.eu/wp-content/uploads/2009/05/fotolia_1237346_xs.jpg" alt="Wachsende Schulden" title="Wachsende Schulden" width="462" height="260" class="aligncenter size-full wp-image-78" /><br />
<em>60 Jahre nach Keynes &#8211; sollte man dazu gelernt haben. <em>Foto: <a href="http://de.fotolia.com/id/1237346" title="" alt="">MathieuViennet</a> &#8211; Fotolia.com</em><br />
</em><br />
Die Wirtschaftsleistung nimmt ab. Rapide und in selten dargebotener, weltweiter Erscheinung. So lassen die prognostizierten BIP-Ver&#228;nderungen f&#252;r das Jahr 2009 von <a href="http://epp.eurostat.ec.europa.eu/">Eurostat</a> nichts gutes ahnen. Seltene Einigkeit beim Defizitwachstum. Island, Lettland, Litauen, Estland werden voraussichtlich mehr als 10% ihres Brutto-Inland-Produktes einb&#252;&#223;en. Selbst f&#252;r 2010 sehen die Prognosen f&#252;r die genannten Staaten alles andere als rosig aus &#8211; zwar schrumpft die Wirtschaft nicht mehr so stark &#8211; aber sie <em>schrumpft</em>. Nun ist es mit Prognosen so eine Sache &#8211; <a href="http://www.welt.de/wirtschaft/article3558937/Experte-verspottet-weil-er-keine-Prognose-wagt.html?page=4">so weigert sich das DIW eine Prognose f&#252;r 2010 herauszugeben</a>.<br />
Sicher: Prognosen sind keine realen Zahlen, sie sind Vermutungen. Ob diese Vermutungen eintreffen ist selbstverst&#228;ndlich fraglich, doch auch wenn sich letztlich herausstellt das die Daten nicht ganz stimmen, so orientieren wir uns doch an ihnen. Steuereinnahmen werden abgesch&#228;tzt, Produktionskapazit&#228;ten vielleicht sogar entsprechend angepasst.<br />
<span id="more-77"></span><br />
Wir wissen also nicht wann die Wirtschaft sich wieder entwickelt. Doch wir wissen eins &#8211; wenn wir nicht die Steuereinnahmen die wir nach der Wirtschaftskrise mehr einnehmen zur Schuldentilgung verwenden &#8211; werden wir nicht viele Krisen &#252;berstehen, ohne gr&#246;&#223;ere Opfer zu bringen.<br />
Sicher &#8211; man kann, salopp gesagt &#8211; die Notenbankpresse anwerfern und die Geldmenge drastisch erh&#246;hen. Nur bringt das leider letztlich nicht viel. Schulden sind dann zwar leicht abzuzahlen, die Ersparnisse der einzelnen B&#252;rger sind dann jedoch auch dementsprechend wertgemindert. Das zu vermitteln d&#252;rfte selbst rhetorisch begabten und noch so beliebten Politikern schwerfallen. Erst recht wenn man sich um &#8220;<em>die Mitte</em>&#8221; bem&#252;ht, einem Klientel das zum Teil etwas mehr auf dem Sparbuch hat.<br />
Doch Schuldenabbau ist eine ungeliebtes Steckenpferd. So verpflichtet sich zwar jede Regierung anf&#228;nglich dazu eine solide Schuldenpolitik betreiben zu wollen, die Ideale werden jedoch zwecks Stimmenfang schnell wieder &#252;ber Bord geworfen. Steuersenkungen und Sozialtransfers entscheiden &#252;ber W&#228;hlerstimmen. Konsequenter Schuldenabbau wird dagegen bei Wahlen ein Ladenh&#252;ter sein, sofern sich kein Mentalit&#228;tswandel vollzieht.<br />
Dieser Wechsel w&#228;re dringend n&#246;tig. Schlie&#223;lich wuchsen die Schulden nicht dem wirtschaftlichen Niveau Deutschlands angepasst, sondern stiegen bis auf wenige Ausnahmen rapide an. W&#228;hrend die Schulden der Bundesrepublik Deutschland im Jahr 1965 gerade einmal 18% des Brutto-Inland-Produkts entsprach, so entsprach der Schuldenstand schon 2004 zwei-dritteln des BIP (<a href="http://www.jupol.net/53403896e80c8bd01/534038976a086e201/534038976a0a83742/index.html">Quelle</a>).<br />
Auch bei einigen europ&#228;ischen Nachbarn befindet sich der Schuldenstand auf <a href="http://www.tagesschau.de/wirtschaft/schulden100.html">einem &#228;hnlichen Niveau</a>. Die europ&#228;ischen Nachbarn zeigen allerdings auch das es besser geht. Trotz der massiven Neuverschuldung wegen der Weltwirtschaftskrise schaffen es einige Staaten gemessen am BIP zu einer recht niedrigen gesamt Staatsverschuldung. Zypern wird seinen Schuldenstand sogar tendenziell eher abbauen k&#246;nnen &#8211; der weltweiten Wirtschaftskrise zum Trotz.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Europawahl 2009 &#8211; Parteienvielfalt</title>
		<link>http://www.future-now.eu/2009/europawahl-2009-parteienvielfalt/</link>
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		<pubDate>Mon, 11 May 2009 16:23:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>F. Wackermann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Europa]]></category>

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		<description><![CDATA[Mehr Vielfalt trotz vermeintlich &#228;hnlicher Ziele? Foto: elza &#8211; Fotolia.com Ganze 32 Parteien sind dieses Jahr zur Wahl zum Europ&#228;ischen Parlament zugelassen. Das sind acht Parteien mehr als bei der vergangenen Wahl. Bei den letzten Europawahlen im Jahr 2004 waren nur 24 Parteien zugelassen. Letztlich schafften es im Jahr 2004 allerdings von den zugelassenen 24 [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.future-now.eu/wp-content/uploads/2009/05/fotolia_13702676_xs.jpg" alt="Europawahlen" title="Europawahlen" width="346" height="346" class="aligncenter size-full wp-image-72" /><br />
Mehr Vielfalt trotz vermeintlich &#228;hnlicher Ziele? <em>Foto: <a href="http://de.fotolia.com/id/13702676" title="" alt="">elza</a> &#8211; Fotolia.com </em></p>
<p>Ganze 32 Parteien sind dieses Jahr zur Wahl zum Europ&#228;ischen Parlament zugelassen. Das sind acht Parteien mehr als bei der vergangenen Wahl. Bei den letzten Europawahlen im Jahr 2004 waren <em>nur</em> <a href="http://www.bundeswahlleiter.de/de/europawahlen/fruehere_europawahlen/ew2004.html">24 Parteien</a> zugelassen. Letztlich schafften es im Jahr 2004 allerdings von den zugelassenen 24 Parteien knappe Sechs.<span id="more-71"></span> Davon waren zwei sogar sogenannte Wackelkandidaten. Mit jeweils (gerundet) 6,1% war es f&#252;r Mitglieder der FDP und PDS keineswegs sicher, in das Parlament einziehen zu k&#246;nnen. Schlie&#223;lich gilt die 5%-H&#252;rde auch bei der (deutschen) <a href="http://www.bundeswahlleiter.de/de/europawahlen/fruehere_europawahlen/ew2004.html">Europawahl 2004</a>.</p>
<p>Bei der diesj&#228;hrigen Europwahl wurden 32 Parteien laut <a href="http://www.bundeswahlleiter.de/de/europawahlen/EU_BUND_09/zugelassene_parteien/">Information des Bundeswahlleiter vom 10.04</a> zugelassen. Bei der letzten Wahl entfielen fast 10% der Stimmen auf Parteien die nicht ins Parlament einziehen konnten. Dieses Jahr wird allerdings <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Europawahl_in_Deutschland_2009#Umfragen">verschiedenen Umfragen zufolge</a> der Anteil der &#8220;sonstigen&#8221; Stimmen kleiner ausfallen &#8211; und sich auf noch mehr Parteien verteilen.</p>
<p>Es bleibt abzuwarten wie sich die Wahlbeteiligung bei der diesj&#228;hrigen Europawahl entwickelt. Diese war tendenziell in den letzten Jahren (<a href="http://www.bundeswahlleiter.de/de/europawahlen/fruehere_europawahlen/ew2004.html">2004</a>: 43,0%, <a href="http://www.bundeswahlleiter.de/de/europawahlen/fruehere_europawahlen/ew1999.html">1999</a>: 45,2%) eher gering. Dadurch kommt es teilweise zu interessanten Konstellationen. So scheiterte <a href="http://www.bundeswahlleiter.de/de/europawahlen/fruehere_europawahlen/ew1984.html">1984</a> und <a href="http://www.bundeswahlleiter.de/de/europawahlen/fruehere_europawahlen/ew1994.html">1994</a> die FDP an der 5% H&#252;rde. 1989 erhielten die Gr&#252;nen mehr stimmen als die CSU.</p>
<p>Mehr Parteien und eine pluralistische Gesellschaft &#8211; da ist Orientierung dringend n&#246;tig. Eine kleine Hilfe f&#252;r den Anfang k&#246;nnen Portale wie <a href="http://www.euprofiler.eu/">Euprofiler</a> und der bekanntere <a href="http://www.wahl-o-mat.de">Wahl-o-Mat</a> sein.<br />
Diese fragen zu bestimmten Thesen die Positionen des potenziellen W&#228;hlers ab &#8211; und ermitteln die &#220;bereinstimmungen zu den einzelnen Parteien. Diese &#220;bereinstimmungen kann man auch grafisch darstellen lassen &#8211; auch EU-weit. Bei der Parteivielfalt &#8211; ergibt das ein recht undurchschaubares Gebilde:</p>
<p><img src="http://www.future-now.eu/wp-content/uploads/2009/05/eu_orientierung.jpg" alt="eu wahl orientierung" title="eu wahl orientierung" width="459" height="456" class="aligncenter size-full wp-image-74" /><br />
<em>Screenshot: Euprofiler, nach fiktivem Durchlauf des Verfahrens.</em></p>
<p>Doch: Ganz so viel Wahlm&#246;glichkeiten hat der W&#228;hler dann letztlich nicht. Auch wenn die Wahlen &#8220;Europawahlen&#8221; hei&#223;en, so kann er nur nationale Parteien w&#228;hlen. Die <a href="http://www.future-now.eu/2009/newropeans-die-europawahlen/">Newropeans</a> bedienen sich eines Tricks um in verschiedenen L&#228;ndern antreten zu k&#246;nnen. F&#252;r die Debatte ist das recht interessant. Aber warum sollte man in Deutschland auch nicht eine Partei aus Litauen oder Spanien w&#228;hlen k&#246;nnen?</p>
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		<item>
		<title>Quo vadis Deutsche Post?</title>
		<link>http://www.future-now.eu/2009/quo-vadis-deutsche-post/</link>
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		<pubDate>Fri, 08 May 2009 12:18:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>F. Wackermann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>

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		<description><![CDATA[E-Mails und DSL statt F&#252;llfederhalter und Briefmarke: Ein Horrorszenario f&#252;r die dt. Post? Foto: ktsdesign &#8211; Fotolia.com Der Briefmarkt schrumpft. So ging laut einer Presseerkl&#228;rung der deutschen Post, der Umsatz im Brief-Bereich um etwa 4,5 Prozent zur&#252;ck. Das ist f&#252;r eine konjunkturabh&#228;ngige Branche allerdings nicht verwunderlich. So wurde erkl&#228;rt, dass die Werbekunden ihre Sendungen gedrosselt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.future-now.eu/wp-content/uploads/2009/05/fotolia_701303_xs.jpg" alt="Post und eMail" title="Post und eMail" width="400" height="300" class="aligncenter size-full wp-image-68" /><br />
E-Mails und DSL statt F&#252;llfederhalter und Briefmarke: Ein Horrorszenario f&#252;r die dt. Post? <em>Foto: <a href="http://de.fotolia.com/id/701303" title="" alt="">ktsdesign</a> &#8211; Fotolia.com</em></p>
<p>Der Briefmarkt schrumpft. So ging laut einer <a href="http://www.dp-dhl.de/dp-dhl?tab=1&#038;skin=hi&#038;check=yes&#038;lang=de_DE&#038;xmlFile=2010780">Presseerkl&#228;rung der deutschen Post</a>, der Umsatz im Brief-Bereich um etwa 4,5 Prozent zur&#252;ck. Das ist f&#252;r eine konjunkturabh&#228;ngige Branche allerdings nicht verwunderlich. So wurde erkl&#228;rt, dass die Werbekunden ihre Sendungen gedrosselt h&#228;tten womit insgesamt weniger Sendungen transportiert wurden.</p>
<p>Dennoch &#8211; insgesamt macht die Post Gewinne. Doch wie wird sich die deutsche Post in der Zukunft langfristig entwickeln?</p>
<p><strong>Internet: Fluch und Segen zugleich</strong><br />
Die Post muss zum einen die Entwicklung des Internets f&#252;rchten &#8211; zum anderen profitiert das Unternehmen wie kaum ein anderer Konzern au&#223;erhalb der IT-Branche.<br />
So gehen zwar der Post die Privatkunden, die regelm&#228;&#223;ig Briefe versenden verloren. Der Prozess verl&#228;uft schleichend aber mit der Zeit werden wohl kaum noch Rechnungen und Dokumente mit der Post verschickt werden. Sp&#228;testens wenn ein Dienst wie das medial immer mal wieder pr&#228;sente <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/De-Mail">De-Mail</a> weitestgehend akzeptiert und genutzt werden, wird der Dokumentenversand eher die Ausnahme werden als die Regel.</p>
<p>Zugleich profitiert allerdings die Post auch davon, dass immer mehr Waren online bestellt werden. Zwar herrscht bei den Paketversendern ein reger Wettbewerb. Doch B&#252;chersendungen im unteren Gewichtsbereich werden fast ausschlie&#223;lich &#252;ber die Post versendet. Allerdings hat sich die Post bzw. DHL durch Packstationen nicht gerade ungeschickt positioniert.<br />
<span id="more-63"></span></p>
<p><strong>Filialen &#8211; Ja, aber effizienter</strong></p>
<p>Zudem &#8211; kaum einen Paketversand kann mit einem &#228;hnlichen Filialnetz aufwarten wie die deutsche Post. Dieses Netz muss allerdings effizient genutzt werden. Gro&#223;e Postgeb&#228;ude in winzig kleinen St&#228;dten mit einer gr&#246;&#223;eren Auswahl an B&#252;romaterial d&#252;rften l&#228;ngerfristig verschwinden, kleinere Shops in Superm&#228;rkten wo man auch Pakete in der N&#228;he des Wohnorts abholen kann, d&#252;rften weiterhin gute Bestandschancen haben. Dennoch wird vermutlich auf l&#228;ngere Sicht auch das Filialnetz der deutschen Post ausged&#252;nnt werden, insbesondere im l&#228;ndlicheren Raum.</p>
<p>Ausgedehnt hingegen m&#252;ssen die Service-Leistungen. Preislich wird die Post, sofern sie an ihrem bisherigen Filial-Konzept festh&#228;lt, nicht der g&#252;nstigste Paketversender sein. Deshalb ist sie eigentlich dazu gezwungen sein sich durch Alleinstellungsmerkmale von g&#252;nstigeren Anbietern abzusetzen. Packstationen alleine werden kaum ausreichen. Doch um langfristig auch noch erfolgreich zu sein muss man gro&#223;e Webshops und Versender gro&#223;er St&#252;ckzahlen wie Amazon und Co. an sich binden &#8211; m&#246;glichst exklusiv.</p>
<p>Doch auch Privatkunden sollte man nicht v&#246;llig vernachl&#228;ssigen. Schlie&#223;lich entscheiden auch diese durch ihr W&#252;nsche und ihre (Un-)Zufriedenheit nicht unwesentlich dazu bei, wer die Gunst der gro&#223;en Versender erhascht.</p>
<p><strong>Mitarbeiter</strong><br />
Die deutsche Post ist in Deutschland einer der gr&#246;&#223;ten Arbeitgeber. Doch die Post wird vermutlich kleiner. Weniger Post, bedeutet letztlich weniger Postboten und ganz andere Bedingungen. Dort wo Heute der Postbote wegen der vielen Sendungen zu Fu&#223; geht, wird er vielleicht schon in einem Jahrzehnt mit einem Roller vorbeifahren.<br />
Dennoch bleibt die Zustellung von Post recht Personalintensiv, sodass die Mitarbeiterzahl der Post nur langsam sinken wird.<br />
Wenn das Filialnetz ausged&#252;nnt wird und Briefk&#228;sten mangels Bedarf an vielen Orten verschwinden werden &#8211; so wird auch die Zahl der Post Mitarbeiter noch zus&#228;tzlich sinken. Es sei denn die Post expandiert und kauft andere Firmen auf.</p>
<p><strong>Auf das Kerngesch&#228;ft besinnen?</strong><br />
Erst k&#252;rzlich hat die deutsche Post die Postbank abgesto&#223;en und damit sicherlich keinen schlechten Deal gemacht. Es hat momentan den Anschein, als w&#252;rde man sich von Dingen trennen, die nichts mit dem Kerngesch&#228;ft zu tun haben. Aber die Post hat kein klassisches Kerngesch&#228;ft mehr, auf das es sich verl&#228;sslich besinnen k&#246;nnte. Zwar hat die Post in der Vergangenheit bewiesen, das sie ein verl&#228;sslichen Umsatz im Bereich erzielt &#8211; doch gerade angesichts einer schw&#228;chelnden Konjunktur kann man davon ausgehen, dass hier die Basis ein wenig wackelt.</p>
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		<item>
		<title>Verpackungsgr&#246;&#223;en und F&#252;llmengen (EU-Richtlinie)</title>
		<link>http://www.future-now.eu/2009/verpackungsgroessen-eu-richtlinie/</link>
		<comments>http://www.future-now.eu/2009/verpackungsgroessen-eu-richtlinie/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 14 Apr 2009 19:28:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>F. Wackermann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[Richtige Packungsgr&#246;&#223;e? Foto:Sylvain Bilodeau &#8211; Fotolia.com Der Aufschrei war gro&#223;. Ab Ostern droht Preis-Chaos im Supermarkt titelte RP-Online, beim MDR trauert man den genormten Packungsgr&#246;&#223;en mit der &#220;berschrift &#8220;Artenschutz f&#252;r Literflasche f&#228;llt&#8221; hinterher. Gemeint ist selbstverst&#228;ndlich die Lockerung einer EU-Richtlinie bei den Packungsgr&#246;&#223;en. Was wurde alles bisher bestimmt. Da durfte ger&#246;steter Kaffee zum Beispiel nur [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.future-now.eu/wp-content/uploads/2009/04/fotolia_13244581_xs.jpg" alt="Verschiedene Packungen" title="Verschiedene Packungen" width="400" height="300" class="aligncenter size-full wp-image-57" /><br />
Richtige Packungsgr&#246;&#223;e? Foto:<em><a href="http://de.fotolia.com/id/13244581" title="" alt="">Sylvain Bilodeau</a> &#8211; Fotolia.com</em></p>
<p>Der Aufschrei war gro&#223;. Ab Ostern droht Preis-Chaos im Supermarkt titelte <a href="http://nachrichten.rp-online.de/article/titelseite/Ab-Ostern-droht-Preis-Chaos-in-Supermaerkten/35592">RP-Online</a>, beim MDR trauert man den genormten Packungsgr&#246;&#223;en mit der &#220;berschrift &#8220;<a href="http://www.mdr.de/nachrichten/6268937.html">Artenschutz f&#252;r Literflasche f&#228;llt</a>&#8221; hinterher.<br />
Gemeint ist selbstverst&#228;ndlich die Lockerung einer EU-Richtlinie bei den Packungsgr&#246;&#223;en.<span id="more-55"></span><br />
Was wurde alles bisher bestimmt. Da durfte ger&#246;steter Kaffee zum Beispiel nur in bestimmten Packungsgr&#246;&#223;en an Endverbraucher verkauft werden. 250g und 500g waren dabei die g&#228;ngigeren Gr&#246;&#223;en in den Superm&#228;rkten. Erlaubt waren zwar auch kleinere und auch gr&#246;&#223;ere Einheiten &#8211; bei dem Verbraucher kamen die Gr&#246;&#223;en jedoch nie wirklich an. Neben Kaffee, gab es zudem Bestimmungen &#252;ber Zahnpasten, Deos, Molkereierzeugnisse, Tiefk&#252;hlpommes, Seife, Schmier&#246;l, Fischst&#228;bchen, getrockneten Fr&#252;chten und vielen anderen Produkten. <a href="http://eur-lex.europa.eu/LexUriServ/LexUriServ.do?uri=CELEX:31980L0232:DE:HTML">Die Liste war lang</a>. Sehr lang.</p>
<p>Doch als die Liste erstmalig umgesetzt wurde, sah es in den Superm&#228;rkten doch noch etwas &#252;bersichtlicher aus. Man spricht immerhin &#252;ber eine Richtlinie die Ende der 70er bzw. Anfang der 80er konzipiert und umgesetzt wurde. Was damals Sinn machte, macht es heute nur noch in begrenztem Ma&#223;e.<br />
Um bei dem Beispiel des Kaffees zu bleiben: Kaffee wird heute zu einem nicht unerheblichen Teil in Kapseln und Pads gekauft. Dort greift die Richtlinie f&#252;r Kaffee ohnehin schon nicht mehr. Zugegeben der Verbraucher kann kaum noch vergleichen, doch k&#246;nnte er dies auch mit einer Richtlinie die Packungsgr&#246;&#223;en f&#252;r Kaffee-Kapseln vorgibt? </p>
<p>Letztlich entschied man sich in den Institutionen der EU daf&#252;r die Packungsgr&#246;&#223;en nach und nach zu liberalisieren. Die Liste der Produkte die Heute genormt werden m&#252;ssten/k&#246;nnten w&#228;re undurchschaubar lang. Ein undurchschaubares Monster w&#252;rde entstehen &#8211; doch der Ruf einer b&#252;rokratiephoben Institution eilt der EU nicht gerade voraus.<br />
Dennoch verwundert der Tenor der Medien &#252;ber die Verpackungsgr&#246;&#223;en und Mogelpackungen doch ein wenig. Man bangt um die 100g Schokoladen-Tafel. Doch mit etwas Ehrlichkeit betrachtet, ob man nun 100g Schokolade isst oder 95g darf getrost als unwichtig betrachtet werden. Vielleicht hilft es sogar der schlanken Linie des einen oder anderen Konsumenten wieder auf die rechte Spur.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Urheberrechte &amp; Tantiemen &#8211; ein unendliches Kapitel</title>
		<link>http://www.future-now.eu/2009/urheberrechte-tantiemen-ein-unendliches-kapitel/</link>
		<comments>http://www.future-now.eu/2009/urheberrechte-tantiemen-ein-unendliches-kapitel/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 07 Apr 2009 17:46:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>F. Wackermann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.future-now.eu/?p=39</guid>
		<description><![CDATA[Pauschal kriminalisiert: Kopien. Foto:Thomas R. &#8211; Fotolia.com Urheberrechte. Es wird erneut gerungen.Das Videoportal Youtube und die deutsche Verwertungsgesellschaft GEMA ringen seit Tagen um eine m&#246;gliche Verg&#252;tung. Youtube w&#252;rde der GEMA eine Pauschale zahlen wollen, doch die GEMA m&#246;chte nach den einzelnen Video-Abrufen bezahlt werden. Nachdem der alte Vertrag auslief sperrte das Portal kurzerhand den Zugriff [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.future-now.eu/wp-content/uploads/2009/04/fotolia_9442917_xs.jpg" alt="Kopien." title="Urheberrechte" width="346" height="346" class="size-full wp-image-43" /><br />
Pauschal kriminalisiert: Kopien. Foto:<em><a href="http://de.fotolia.com/id/9442917" title="" alt="">Thomas R.</a> &#8211; Fotolia.com</em></p>
<p>Urheberrechte. Es wird erneut gerungen.Das <a href="http://www.youtube.com/">Videoportal Youtube</a> und die deutsche Verwertungsgesellschaft GEMA ringen seit Tagen um eine m&#246;gliche Verg&#252;tung. Youtube w&#252;rde der GEMA eine Pauschale zahlen wollen, doch die GEMA m&#246;chte nach den einzelnen Video-Abrufen bezahlt werden. Nachdem der alte Vertrag auslief sperrte das Portal kurzerhand den Zugriff auf unz&#228;hlige Videos, bei denen die GEMA-Urheberrechte geltend macht.<br />
Das funktioniert allerdings nur bedingt, schlie&#223;lich finden sich auf Youtube nicht nur offizielle Videos sondern auch Fan-Mitschnitte, die sich von dem Original mal mehr mal weniger unterscheiden. Diese Videos bleiben bisweilen auch f&#252;r deutsche User verf&#252;gbar.</p>
<p>Dennoch hei&#223;t es f&#252;r den Nutzer an vielen Stellen,</p>
<blockquote><p>Dieses Video ist in deinem Land nicht verf&#252;gbar.<br />
Wir k&#246;nnen dir das urspr&#252;ngliche angesagte Video f&#252;r diesen Kanal aufgrund von Alters- oder Ortsbeschr&#228;nkungen nicht anzeigen.</p></blockquote>
<p>Ursache f&#252;r den Urheberrechtsstreit ist <a href="http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,616605,00.html">dem Spiegel zufolge die Verg&#252;tung</a>. Diese sei f&#252;r Youtube – etwa ein Cent pro Video-Abruf &#8211; nicht hinnehmbar.<span id="more-39"></span><br />
In der Tat schaffen es manche Musik-Clips mehrere Millionen neugierige Nutzer anzulocken.Bei genau einer Millionen Abrufe m&#252;sste das Videoportal immerhin noch 10.000€ an die GEMA abf&#252;hren, doch dieses Geld m&#252;sste auch erst einmal erwirtschaftet werden. Traffic ist – trotz Pauschalangeboten f&#252;r Privatnutzer – immer noch recht teuer und so wird erwartet, dass Youtube einen massiven <a href="http://www.gevestor.de/geldanlage/details/article/youtube-verlust-von-fast-500-millionen-dollar-erwartet.html">Verlust von etwa 400 Millionen US-Dollar</a> alleine in diesem Jahr erleiden wird. An gr&#246;&#223;ere Tantiemenzahlungen mag man da noch gar nicht denken – ganz unabh&#228;ngig davon, ob diese nun gerechtfertigt seien m&#246;gen, oder nicht.</p>
<p>Ein Einzelfall ist dieser Streit um die Verwertungsrechte nicht, es ist eher das aktuellste Beispiel. Viele Internetportale sind aufgrund der technischen M&#246;glichkeiten entstanden – ohne im Voraus sich mit den Urhebern &#252;ber m&#246;gliche Verg&#252;tungen zu einigen. Konflikte scheinen daher vorprogrammiert. Die User sollten die Inhalte der Portale liefern – das diese allerdings kaum professionellen Content liefern w&#252;rden, wurde bis vor wenigen Jahren kaum beachtet. Erst als die gro&#223;en Labels einen Teil ihres kommerziellen Angebots auf Youtube einstellten um somit an den Verdienstm&#246;glichkeiten teilhaben zu k&#246;nnen, wurde dem ganzen geb&#252;hrend Aufmerksamkeit geschenkt.</p>
<p>Doch es geht nicht nur um Youtube und andere Videoportale. Auch an anderen Stellen wird Druck gegen Urheberrechtsverletzungen gemacht. <a href="http://www.taz.de/1/leben/internet/artikel/1/frankreich-will-musikpiraten-an-den-kragen/">So soll in Frankreich der Internetzugang gesperrt werden</a>, sobald dreimal vermeintlich illegales Filesharing &#252;ber den Internetanschluss bekannt wurde.</p>
<p>Der Ton im Kampf gegen Urheberrechtsverst&#246;&#223;e wird also h&#228;rter. Raubkopierer werden mit Freiheitsstrafen von bis zu f&#252;nf Jahren bestraft. So lautete in etwa noch vor wenigen Jahren eine Kampange der <a href="http://www.gvu.de">GVU</a>.</p>
<p>Verst&#228;ndlicherweise dem ganzen Streit um Urheberrechte vergisst man schnell – um was es eigentlich geht und mit welchem Begriff man eigentlich hantiert. Wann ist etwas angemessen – mit welchem Begriff kann man den Versto&#223; kurz beschreiben?</p>
<p> „Raubkopierer“ ist sicherlich einer, der ungeeigneten Begriffe um ein Urheberrechts-Delikt zu beschreiben. &#220;blicherweise wird unter <a href="http://bundesrecht.juris.de/stgb/__249.html">einem Raub</a> die Entwendung einer Sache verstanden, zudem unter Einwirkung von Gewalt. Eine Kopie hingegen ist ein Duplikat einer Sache. Man merkt schon, der Begriff „Raubkopierer“ ist in sich selbst widerspr&#252;chlich. Welcher R&#228;uber hinterl&#228;sst schon seinem Opfer das Original?</p>
<p>Wie entwickelt sich also nun das Urheberrecht? Und wie wird dieses verfolgt? Werden nun unz&#228;hlige Menschen festgenommen? Wie reagiert die Industrie – egal ob Software-, Film- oder Musik-Branche? Werden mehr legale Angebote illegalem Dateiaustausch entgegengesetzt und Youtube &#038; Konsorten als gute Promotionsplattform verstanden?<br />
Die Fragen bleiben ungekl&#228;rt. Dennoch scheint auch unter den vermeintlichen „Raubkopierern“ und der Industrie ein Konsens zu herrschen: F&#252;r die k&#252;nstlerische Arbeit sollte jeder Entsch&#228;digt werden. Wie das im Einzelfall genau funktionieren soll, k&#246;nnen jedoch beide Seiten nicht genau kl&#228;ren. Zumal an den Erl&#246;sen und Tantiemen <a href="http://www.suedwest-aktiv.de/landundwelt/feuilleton/4102920/artikel.php?SWAID=986d85b2bf0557b7b34e03ada4da2b8d">nur wenig bei den eigentlichen K&#252;nstlern ankommt</a>. Da wundert es nicht, dass viele K&#252;nstler auf den Erl&#246;s verzichten und ihre Werke gleich kostenlos der &#214;ffentlichkeit pr&#228;sentieren. Portale wie <a href="http://www.jamendo.com/de/">Jamendo</a> f&#246;rdern diesen Trend.</p>
<p>Wie wird nun in Zukunft mit Urheberrechten umgegangen? Vermutlich deutlich gelassener als heute. Die technischen M&#246;glichkeiten werden irgendwann an Faszination verlieren. Die Illusion durch Musikverkauf und Verwertungsrechte die Wegbrechenden Ums&#228;tze zu ersetzen wird wohl irgendwann zerst&#246;rt werden. Wenn jedoch Konsumenten, Industrie als auch K&#252;nstler zu Kompromissen bereit sind – wird auch die Bilanz wieder tendenziell besser ausfallen. Sowohl vom Image her, als auch durch besser gef&#252;llte Kassen.</p>
<p><strong>Nachtrag, Freitag den 10. April:</strong><br />
Die zu Beginn des Artikels angesprochene M&#246;glichkeit bei illegalem Filesharing den Internetzugang zu sperren, wurde in Frankreich zwar weitestgehend abgesegnet, dann aber von der Nationalversammlung verhindert, wie die <a href="http://www.taz.de/1/leben/internet/artikel/1/internet-sperren-doch-abgelehnt/">Taz berichtet</a>. Ob letztendlich ein solches Gesetz in einer ver&#228;nderten Form in Frankreich verabschiedet wird, ist jedoch nicht auszuschlie&#223;en.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Nordkorea – Regime unter Zugzwang?</title>
		<link>http://www.future-now.eu/2009/nordkorea-regime-zugzwang/</link>
		<comments>http://www.future-now.eu/2009/nordkorea-regime-zugzwang/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 06 Apr 2009 20:02:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>F. Wackermann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>

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		<description><![CDATA[Nordkorea. Kaum ein Land verschlie&#223;t sich so stark der Welt, wie Nordkorea. Das m&#252;ssen nicht nur westliche Reporter erfahren. Auch Menschenrechtlern verweigert man den Zugang und verzichtete somit weitestgehend aus Hilfe aus dem Ausland. Dabei w&#228;re Hilfe dringend n&#246;tig, schlie&#223;lich gelten gro&#223;e Bev&#246;lkerungsteile als deutlich unterern&#228;hrt. W&#228;hrend es f&#252;r westliche Beobachter nur schwer und stark [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nordkorea. Kaum ein Land verschlie&#223;t sich so stark der Welt, wie Nordkorea. Das m&#252;ssen nicht nur <a href="http://www.ardmediathek.de/ard/servlet/content/1095516">westliche Reporter erfahren</a>. Auch  Menschenrechtlern verweigert man den Zugang und verzichtete somit weitestgehend aus Hilfe aus dem Ausland. Dabei w&#228;re Hilfe dringend n&#246;tig, schlie&#223;lich gelten gro&#223;e Bev&#246;lkerungsteile als deutlich unterern&#228;hrt.<br />
W&#228;hrend es f&#252;r westliche Beobachter nur schwer und stark eingeschr&#228;nkt m&#246;glich ist, nach Nordkorea zu kommen, so ist es freilich ist es auch f&#252;r die Bev&#246;lkerung ist das Ausbrechen aus Nordkorea nahezu unm&#246;glich. Informationen des <a href="http://www.amnesty.de/jahresbericht/2008/korea-nord?destination=node%2F2963">Amnesty Report 2008</a> zufolge soll es immerhin 50.000 Nordkoreaner geben, die sich in China versteckt halten. Gesicherte Fakten &#252;ber Nordkorea sind im Westen eigentlich nicht vorhanden.<span id="more-27"></span></p>
<p>Umso erstaunlicher erscheint es, dass trotz der massiven Probleme im Landesinneren der Staat nach au&#223;en Z&#228;hne zeigt und es tats&#228;chlich schafft eine Rakete abzuschie&#223;en, <a href="http://www.taz.de/1/politik/asien/artikel/1/nordkorea-startet-seine-rakete/">auch wenn diese nicht in den Orbit gelang.</a></p>
<p>Ganz oder gar nicht, scheint die Devise des Regimes zu sein. So wird neben der medial viel betrachteten milit&#228;rischen Aktivit&#228;ten auch zivil-technisch aufger&#252;stet. Das Ryugyong Hotel, einem missgl&#252;ckten Bauvorhaben, <a href="http://www.latimes.com/news/nationworld/world/la-fg-boom27-2008sep27,0,7763249.story?page=1&#038;track=rss">wird allen Anschein nach weiterverfolgt.</a><br />
Auf der Foto-Plattform <a href="http://www.flickr.com/">Flickr</a> tauchten l&#228;ngst Fotos des Hotels auf, bei dem die Fassade teilweise mit <a href="http://www.flickr.com/photos/kernbeisser/sets/72157615664866904/">Glas ausgestattet wurde.</a></p>
<p>Doch es bleibt anscheinend bei Prestigeobjekten und einer aggressiven Milit&#228;rpolitik, die ausschlie&#223;lich eigene Interessen vertritt. Die Bev&#246;lkerung wird kaum von Nordkoreas Prestigeobjekten profitieren. </p>
<p>Immerhin &#246;ffnet sich Nordkorea ein wenig dem Tourismus, so k&#246;nnen Besucher in einem strikten Programm mit einigen Begleitern Ausschnitte von Nordkorea sehen – <a href="http://www.flickr.com/photos/mytripsmypics/sets/72157604812751507/">und sogar fotografieren</a> &#8211;  Handys und andere Ger&#228;te sind dagegen bei der Einreise abzugeben. Devisen aus dem Ausland nimmt man gerne, nur m&#246;chte man nur ungern Eingest&#228;ndnisse machen. Nordkorea &#8211; irgendwo zwischen Moderne und v&#246;lliger Isolation.</p>
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